Blackjack hat seine ganz eigene Liga unter den Casino Klassikern

Auf die richtigen Karten kommt es an, auch beim Blackjack

Die erfahrenen Spieler unter euch wissen, dass Blackjack nicht umsonst als Sport der Intellektuellen gilt und viele Strategie Enthusiasten dem Reiz des Spiels erlegen sind. Hier gibt es weitaus mehr zu beachten und zu wissen als beim Roulette oder an Spielautomaten, wo es außer Bonus und Freispiele nicht viel zu bedenken gibt. Man könnte sogar von einer regelrechten Blackjack Wissenschaft sprechen, ähnlich wie beim Poker kann man hier mit Geschick und Erfahrung ein paar Vorteile erhalten. Und genau das ist wohl der lockende Bonus dieses klassischen Spiels, der es so unsagbar beliebt macht. Für die Neulinge in der Welt der Online Casinos erklären wir hier in Kürze, um was genau es bei diesem faszinierenden Spiel geht.


Punkte sind alles

Beim Blackjack dreht sich alles um den Wert der Karten und wie viele Punkte man dementsprechend insgesamt in seiner Hand erhalten hat. Deshalb muss man als Blackjack Spieler im Live Casino auf jeden Fall den Wert aller Karten kennen. Zweier bis Zehner zählen entsprechend ihrer Augen; Buben, Könige und Damen zählen jeweils zehn Punkte. Bonus ist das Ass: der Spieler kann entscheiden, ob er es als einen Punkt oder als elf Punkte zählen will. Ein Ass zusammen mit einer Karte im Wert von zwei bis sechs heißt eine „soft hand“; eine „hard hand“ sind zwei Karten, von denen keine ein Ass ist. Ein Ass zusammen mit einer Karte, die zehn Punkte wert ist – diese Kombination ist der namensgebende Blackjack. Hat man Glück und bekommt diese Hand ausgeteilt, ist einem der Erhalt der Gewinne sicher.


Was liegt auf der Hand?

Wer beim Blackjack gewinnen will, muss am Ende des Spiels mit mindestens zwei Karten näher an die Punkte Zahl 21 herankommen als der Dealer. Um beim Blackjack zu gewinnen, muss man als Spieler also gegen den Dealer antreten. Dieser sitzt als Vertretung des Casinos am Blackjack Tisch auf der einen Seite und sieben Spieler sitzen ihm im Halbkreis gegenüber. Zuerst kommt die Einzahlung der Einsätze. Jeder Spieler hat eine Box vor sich auf dem Tisch, in der man vor dem Spiel seine Einsätze platziert. Spiel beginnt, wenn der Dealer jedem Teilnehmer, auch sich selbst, eine offene Karte austeilt. Danach gibt er jedem Spieler außer sich selbst eine weitere offene Karte. Jetzt hat also jeder Spieler zwei Karten in der Hand. Man kann aber den Dealer um weitere Karten bitten, wenn man noch nicht sehr nahe an der 21 dran ist. Aber aufpassen, man kann leicht verlieren: fordert man eine weitere Karte an und hat damit mehr als 21 Punkte, ist das ein „Bust“ und du bist raus, Einsatz weg. Also sollte man sich genau überlegen, ob man noch eine Karte erhalten möchte!


Spieler gegen Dealer

Der entscheidende Moment ist dann, wenn jeder Spieler mit seiner Hand „zufrieden“ ist, bzw. nicht denkt, dass der sie durch das Ziehen einer weiteren Karte noch verbessern kann. Dann ist der Dealer an der Reihe, seine zweite und ggf. dritte Karte zu ziehen. Jeder Spieler, der näher am Ziel der 21 Punkte dran ist als der Dealer, gewinnt. Dementsprechend ist es am besten, wenn man einen Black Jack oder eine Triple-Sieben hat. Hat der Dealer einen „Bust“, also mehr als 21 Punkte, gewinnen alle Spieler. Selten kommt es vor, dass man Gleichstand mit dem Dealer hat und die Runde unentschieden ausgeht.


Sich auskennen gilt als der entscheidende Bonus

Das war jetzt die simpelste Erklärung der Regeln. Es gibt jedoch noch eine Reihe von Kniffen und Tricks, die man, je nach Strategie, nach dem Erhalt der Karten anwendet.

Wenn die erste Karte des Dealers ein Ass ist, besteht die Gefahr, dass er nach dem Ziehen seiner zweiten Karte einen Blackjack haben könnte. Dagegen kann man als Spieler durch Einzahlung eines entsprechendes Einsatzes eine Versicherung abschließen. Per Bankvorteil ist die Versicherung jedoch meistens mit einem Verlust verbunden.

Dann kann man als Spieler seine Hand teilen, wenn man zwei gleichwertige Karten bekommt, und sozusagen mit zwei Händen weiter spielen, muss dann jedoch auch einen doppelten Einsatz riskieren. Eventuell kann man dann sogar nochmals teilen, jedoch ist das zumindest in deutschen Casinos gegen die Regeln.

Nach dem Erhalt der ersten beiden Karten hat man auch die Option, den Einsatz zu verdoppeln – denn wenn man eine gute Hand hat, ist die Wahrscheinlichkeit zu verlieren kleiner.

All dies geschieht mit der Absicht, den Hausvorteil des Casinos zu verringern und so seine eigenen Chancen auf das Gewinnen von einem schönen Betrag in Euro zu erhöhen. Der Bankvorteil: das ist der mathematisch errechnete Prozentanteil des Einsatzes, den das Casino einbehält. Wenn man sich im Black Jack so richtig gut auskennt und immer die perfekten Entscheidungen trifft, kann man den Bankvorteil theoretisch extrem niedrig halten, viel kleiner als bei anderen Casino Spielen. Diese Strategie ist wohl auch der Grund, warum so viele Spieler im Online Casino oder in der echten Spielbank den Blackjack Tisch ansteuern. Aber kann Blackjack und Hausvorteil austricksen wirklich so einfach sein?

Finde noch mehr über die wichtigsten Casino Spiele heraus!

Menu